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Generation Rihm

Am 15.4.1949 in Schwabach (Mittelfranken) geboren, lernt Klavier, Violine und Oboe, beginnt mit zwölf Jahren zu komponieren , besucht das humanistische  Gymnasium in Fürth und studiert Klavier bei Ernst Gröschel.
1968-70 Pianist im ars-nova-ensemble  Nürnberg; Kompositionsstudium  bei Werner Heider
1970-73 Studien bei Mauricio Kagel (Kölner Kurse für Neue Musik), im Institut für Sonologie in Utrecht (mit O. E. Laske) und im ethnologischen Zentrum Jaap-Kunst in Amsterdam
1974 USA-Aufenthalt zunächst in Hamilton, NY., um Computermusik zu studieren
1975 Rundreise durch die USA, während der er mit 23 amerikanischen  Komponisten Gespräche führt. Erste Buchpublikation „Desert Plants“(Vancouver 1976)
1976 Aufnahmen von Volksmusik in der Oase Siwa, in einem Ghetto in Pittsburgh, in einem Indianerreservat in Montana und im Hinterland  von Fürth
1977 Eröffnung des Beginner-Studios in einer ehemaligen Fabriketage in Köln. Veranstaltung  von regelmässigen Konzerten  neuer Musik  bis 1984 
1981 Zweite Buchpublikation „Insel Musik“ (Kerpen 1981)
1982 und 84 Dozent an den Darmstädter Ferienkursen

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Komponist, geboren 1953 in Hamburg. Er studierte 1968-76 bei Esther Ballou, Ernst Gernot Klussmann, György Ligeti und John Chowning und lebt zur Zeit in Süd-Kalifornien, im westlichen Zipfel der Mojave-Wüste, circa dreißig Meilen nördlich von CalArts (California Institute of the Arts), wo er die Nachfolge von James Tenney übernahm (Roy E. Disney Family Chair in Musical Composition). Seine Kompositionen beschäftigen sich mit der Entwicklung neuer mikrotonaler Intonations- und Ensemblespiel-Techniken auf Basis der nicht temperierten, reinen oder natürlichen Stimmung.

Nach ersten Kompositionsversuchen seit 1960 studierte er 1968-76 bei Esther Ballou an der American University in Washington, bei Ernst Gernot Klussmann und György Ligeti an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg, sowie bei John Chowning im Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) am Stanford Artificial Intelligence Laboratory in Kalifornien. Dort komponierte er auch die orchestralen Mozart-Variationen, die ihn 1977 bekannt gemacht haben…. mehr lesen

Manfred Trojahn wurde 1949 in Cremlingen bei Braunschweig geboren. Er studierte Orchestermusik in Braunschweig sowie Komposition bei Diether de la Motte in Hamburg. Für sein Schaffen wurde er vielfach mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u.a. Stuttgarter Förderpreis für junge Komponisten (1972), 1. Preis im International Rostrum of Composers, Paris(1978), Sprengel-Preis für Musik (1980) Deutscher Musikautorenpreis der GEMA (2009).

1979/80 nahm Trojahn einen Studienaufenthalt in der Villa Massimo, Rom wahr. Er ist Professor für Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, der Freien Akademie der Künste in Hamburg, der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaft und der Künste und der Akademie der Künste Berlin…mehr lesen

Manfred Trojahns eindrucksvolle Oper »Orest« in Amsterdam uraufgeführt

Kompositionskurs mit Manfred Trojahn 5.-22.8.2012

Manfred Trojahn stellt seine Lieblingsbücher vor

Nach einer von zahlreichen Umzügen und Internatsaufenthalten geprägten Kindheit bekommt von Bose 1969 am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main Unterricht in Klavier und Musiktheorie. Nach dem Abitur studiert er Komposition (Hans Ulrich Engelmann), Klavier (Klaus Billing) und Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt. Auf die erstmalige Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen 1974 und der Uraufführung seines 1. Streichquartetts folgen mehrere Stipendien, so der Mozart-Stiftung und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 1976 bricht von Bose das Studium in Frankfurt ab und siedelt als freischaffender Künstler nach München um. Die in der Folge entstehenden Werke wie Morphogenisis (1976), Das Diplom(1976), Die Nacht aus Blei (1981), 63:Dream Palace (1990), um eine Auswahl zu nennen, werden begleitet von zahlreichen Stipendien und Auszeichnungen…mehr lesen

Geboren am 15. Juli 1947 in München, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren bei seiner Großtante Amalie Jensen-Pletsch, später kamen Violine, Violoncello und Horn hinzu. 1965-70 studierte Hamel Komposition, erst privat bei Fritz Büchtger, anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik in München bei Günter Bialas. Im gleichen Zeitraum auch Musikwissenschaft bei Thrasybulos Georgiades und Carl Dahlhaus, Soziologie und Psychologie in München und Berlin, Beschäftigung mit Free Jazz, politischem Kabarett, Musique Concrète und Elektronik. Schauspiel- und Fernsehspielmusik für Inszenierungen seines Vaters Kurt Peter Hamel (1911-1979)….mehr lesen