Rihm in Karlsruhe

Eine Straße, Lucile

„[…] Die gerade einmal viertelstündige Szene ‚Eine Straße, Lucile’ […] gibt nach Worten der Schlussphase aus Büchners ‚Dantons Tod’ einem Opfer der Schreckensherrschaft des Robespierre und damit allen Opfern politischer Gewalt eine bewegende Stimme, die Menschlichkeit anmahnt. Rihm hat im Vorfeld in Interviews mehrfach betont, dass seine Werke keiner Erklärung bedürften, sonder viel besser aus sich selbst heraus sprächen. Ja, seine Szene für Sopran spricht emotional unmittelbar an und lässt in ihrer Aussage keinen Zweifel. Musikalisch aber ist sie – wie immer bei Rihm – meisterlich, kunstvoll und vielschichtig…“

21. Europäische Kulturtage 2012: Musik baut Europa – Wolfgang Rihm

„“Musik baut Europa“ – dazu höre ich das Wort MUSIK betont. Das feinstoffliche, unfassbare Phänomen, das kaum der Übersetzung bedarf: Musik ist immer Gegenwart. Vorausset­zung ist: sie wird gemacht, gut gemacht.“ – Wolfgang Rihm



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